Georunde Rindberg

Die Stationen

1. Felbers schiefes Haus - Können wir die Naturgewalten bewältigen?

Die Naturgewalten sind stärker als wir und nicht beeinflussbar, aber durch angepasste Bauverfahren kann man sich darauf einstellen. Neubauten schwimmen nun bei Rutschungen wie auf Wasser und bewegen sich mit dem Hang mit.

 

2. Das gewanderte Haus - Was mache ich, wenn mein Haus auf Nachbars Grundstück wandert?

In Sibratsgfäll wurde dafür eine Lösung gefunden: bewegliche und fixe Grenzen. Ruscht ein Grundstück weiter, bewegen sich auch die Grundstücksgrenzen entsprechend weiter.

 

3. Wohnen in der Schräge - Steht mein Haus auch bald schief?

Neuartige Baukonzepte und moderne Technik berücksichtigen das und ermöglichen dass gewisse Schräglagen ausgeglichen werden können.

 

4. Alles im Lot? - Was tun, wenn meine Welt aus den Fugen gerät?

Bei Naturkatastrophen kommen die Betroffenen an ihre emotionalen Grenzen. Oft reicht bereits ein neuer Blickwinkel, um den Überblick zu bewahren und Kraft zu tanken für eine Neuorientierung.

 

5. Die schiefe Tanne - Wo sind meine Wurzeln?

Die Bewohner von Sibratsgfäll sind mit ihrer Heimat stark verwurzelt und lassen sich noch so schnell vertreiben. Mit kreativen und oft auch kleinen Maßnahmen sind die Herausforderungen zu meistern.

 

6. Der Abriss - Wie gehe ich mit dem Geschehenen um?

Die Wunden heilen, doch die Narben bleiben sichtbar. Durch einen offenen und ehrlichen Umgang mit der Naturgewalt wird die Gefahr sichtbar und begreifbar, um für die Zukunft vorbereitet zu sein.

 

7. Die Marienkapelle - Was tun wenn es wieder passiert?

Krisen und negative Ereignisse bringen auch Innovationen. Dei neu erbaute Kapelle steht auf einem schwimmenden Fundament und einer beweglichen Platte. Die originalen Fenster sind in Sicherheitsglas eingeschweißt und können problemlos herausgehoben werden. Die Holzelemente sind in kurzer Zeit zerlebar. Durch diese bauliche Maßnahme ist es möglich, die Marienkapelle innerhalb von 48 Stunden abzubauen und in Sicherheit zu bringen.

 

8. Das Gasthaus Alpenrose - Würde ich meinen Nachbarn bedingungslos helfen?

Das Gasthaus Alpenrose konnte dank der beispiellosen Solidarität und unermüdlichem Einsatz von einer Vielzahlt an Menschen gerettet werden. Wochenlang wurden die herannahenden Erdmassen vom Haus weggeführt, um noch größere Schäden zu verhindern. Die Alpenrose ist 6,50 Meter gewandert und steht jetzt bis zu 15 cm schief.